Aktuelles

FACHTAGUNG

5 Jahre RPG1 - eine Bilanz
26. April 2019, 13.30-17.15 Uhr,
Hotel Kreuz Bern

Die 1. Revisionsetappe des Raumplanungsgesetzes (RPG1) ist ein Meilenstein in der Schweizer Raumplanung. Fünf Jahre hatten die Kantone Zeit, ihre Baugesetze und Richtpläne an die neuen Vorgaben aus RPG1 anzupassen. Diese Frist läuft am 30.4.2019 ab – Zeit für das Netzwerk Raumplanung, Bilanz zu ziehen.

Die Tagung steht unter dem Patronat von EspaceSuisse. Mehr Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier. Die Anmeldungsfrist läuft bis 12.4.2019; die Platzzahl ist beschränkt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Heimatschutz

Wakker-Preis 2019 für Langenthal

Der Schweizer Heimatschutz zeichnet die Stadt im Oberaargau aufgrund einer ihrer Planung und Dialogbereitschaft aus.

ARE

Sachplann FFF in Konsultation

Der Bund hat den Sachplan Fruchtfolgefläche (FFF) überarbeitet und folgt dabei mehrheitlich den Empfehlungen seiner Expertengruppe. Gemäss Bund werden damit die besten Landwirtschaftsböden stärker geschützt - insbesondere den Umfang und die Bodenqualität. Die Anhörung dauert bis 26.4.2019.

Birdlife, Heimatschutz, SL, Pro Natura

RPG2-Vorschlag genügt nicht

Birdlife, Heimatschutz, Stiftung Land-schaftsschutz und Pro Natura kritisieren den Revisionsentwurf des Raum-planungsgesetzes (RPG2): Der Bundesrat trete der ständigen Zunahme von Gebäuden im Nichtbaugebiet - heute beinahe 600'000 Bauten - zu wenig energisch entgegen, heisst es in einer Mitteilung . Zudem drohe der Vorschlag des Bundesrates im Parlament verwässert zu werden. Die Organisationen werden deshalb eine Volksinitiative für einen Stopp des Baubooms ausserhalb der Bauzonen lancieren. Der Start der Unterschriften-sammlung ist für Anfang 2019 geplant.

Bundesrat

RPG2-Botschaft verabschiedet

Die lange erwartete Botschaft zur 2. Revisionsetappe des Raumplanungsgesetzes (RPG2) liegt seit 31.10.2018 auf dem Tisch. Der Bundesrat will nach eigenen Angaben den Kantonen mehr Spielraum geben und gleichzeitig das Kulturland schützen. Er hält am umstrittenen Planungs- und Kompensationsansatz fest, ebenfalls an der Beseitigungsauflage. Nicht näher definiert er, wie allfällige neue Bauten ausserhalb der Bauzone kompensiert werden sollen - dies überlässt der Bundesrat den Kantonen.