Aktuelles

Birdlife, Heimatschutz, SL, Pro Natura

RPG2-Vorschlag genügt nicht

Birdlife, Heimatschutz, Stiftung Land-schaftsschutz und Pro Natura kritisieren den Revisionsentwurf des Raum-planungsgesetzes (RPG2): Der Bundesrat trete der ständigen Zunahme von Gebäuden im Nichtbaugebiet - heute beinahe 600'000 Bauten - zu wenig energisch entgegen, heisst es in einer Mitteilung . Zudem drohe der Vorschlag des Bundesrates im Parlament verwässert zu werden. Die Organisationen werden deshalb eine Volksinitiative für einen Stopp des Baubooms ausserhalb der Bauzonen lancieren. Der Start der Unterschriften-sammlung ist für Anfang 2019 geplant.

Bundesrat

RPG2-Botschaft verabschiedet

Die lange erwartete Botschaft zur 2. Revisionsetappe des Raumplanungsgesetzes (RPG2) liegt seit 31.10.2018 auf dem Tisch. Der Bundesrat will nach eigenen Angaben den Kantonen mehr Spielraum geben und gleichzeitig das Kulturland schützen. Er hält am umstrittenen Planungs- und Kompensationsansatz fest, ebenfalls an der Beseitigungsauflage. Nicht näher definiert er, wie allfällige neue Bauten ausserhalb der Bauzone kompensiert werden sollen - dies überlässt der Bundesrat den Kantonen.

Bundesrat

Agglomerationsverkehr bewältigen

Der Bundesrat unterstützt die dritten Generation der Agglomerations-programme mit über 1,3 Milliarden Franken. Damit werden Bauvorhaben in 32 Agglomerationen unterstützt, um die Verkehr- und die Siedlungsentwicklung besser zu koordinieren - das sind mehr als ursprünglich geplant.

ARE

Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung

Der Bund unterstützte von 2014-2018 über 30 Projekte und zieht nun eine positive Bilanz: Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und Kantonen konnte verbessert werden. Die Auswertung macht deutlich, dass zur Umsetzung der Innenentwicklung eine neue Planungskultur notwendig ist.

HAFL

Informationen zu Bodeninformationen

Flächendeckende Informationen zum Boden sind auch für die Raumplanung wichtig, um die verschiedenen Nutzungs- und Schutzansprüche zu diskutieren und zu bestimmen. Welche Informationen stehen zur Verfügung? Welche Instrumente braucht es dafür? Wie werden sie erarbeitet? Ein Syposium in Zollikofen (BE) am 6.9.2018 geht diesen und anderen Fragen nach.
Anmeldeschluss: kurzfristige Anmeldungen noch möglich.